16 Länder verurteilen Israels Ernennung eines Vertreters in Somaliland
Doha, 18. April (Hibya) – Die Außenminister von Katar, der Türkei sowie vieler arabischer und islamischer Länder bewerteten Israels Versuch, einen diplomatischen Vertreter nach Somaliland zu entsenden, als Verstoß gegen das Völkerrecht.
Laut einer Erklärung des katarischen Außenministeriums reagierten die Außenminister von 16 Ländern auf die Ankündigung Israels, einen diplomatischen Gesandten nach „Somaliland“ zu entsenden.
In der Erklärung wurde festgehalten, dass die Außenminister von Katar, Kuwait, Saudi-Arabien, Ägypten, Somalia, Sudan, Libyen, Bangladesch, Algerien, Palästina, der Türkei, Indonesien, Pakistan, Mauretanien, Jordanien und Oman eine gemeinsame Haltung eingenommen haben.
Es wurde betont, dass Israels Versuch, einen diplomatischen Vertreter in Somaliland zu ernennen, einen klaren Verstoß gegen die Souveränität, Einheit und territoriale Integrität Somalias darstellt, und dieser Schritt wurde verurteilt.
Zudem wurde die Ablehnung einseitiger Maßnahmen, die die Souveränität von Staaten verletzen, hervorgehoben sowie die Unterstützung für die Einheit Somalias und seine legitimen Institutionen bekräftigt.
Weiterhin wurde erklärt, dass dieser Schritt nicht mit der Charta der Vereinten Nationen und den Prinzipien der Afrikanischen Union vereinbar ist, die Stabilität am Horn von Afrika gefährden und den regionalen Frieden und die Sicherheit negativ beeinflussen könnte.
Deutsche Nachrichtenagentur Deutschland News Agency
