16 Länder kritisieren Israel wegen „Somaliland“
Jerusalem, 19. April (Hibya) – Die Außenminister von 16 Ländern, darunter die Türkei, bezeichneten die Ernennung eines diplomatischen Vertreters Israels für „Somaliland“ als klaren Verstoß gegen die Souveränität Somalias.
Die Außenminister von 16 Ländern, darunter die Türkei, Palästina, Jordanien, Indonesien, Pakistan, Bangladesch, Algerien, Saudi-Arabien, Oman, Sudan, Somalia, Kuwait, Libyen, Ägypten, Mauretanien und Katar, veröffentlichten eine gemeinsame Erklärung.
In der Erklärung wurde betont, dass Israels Entscheidung, einen diplomatischen Vertreter für die als „Somaliland“ bezeichnete Region zu ernennen, einen klaren Verstoß gegen die Souveränität und territoriale Integrität Somalias darstellt.
Die Außenminister lehnten einseitige Maßnahmen, die die Souveränität und territoriale Integrität von Staaten untergraben, entschieden ab und bekräftigten ihre Unterstützung für die Einheit, Souveränität und territoriale Integrität Somalias. Zudem wurde festgestellt, dass die legitimen Institutionen Somalias die einzigen Vertreter des Volkswillens sind.
Weiter hieß es, dass dieser Schritt gegen das Völkerrecht, die Charta der Vereinten Nationen und die Gründungsprinzipien der Afrikanischen Union verstößt. Es wurde gewarnt, dass solche Maßnahmen die Stabilität am Horn von Afrika beeinträchtigen und sich negativ auf den regionalen Frieden und die Sicherheit auswirken könnten.
Deutsche Nachrichtenagentur Deutschland News Agency
