Iran warnt die USA: Stützpunkte im Nahen Osten werden zu legitimen Zielen
Teheran, 11. Januar (Hibya) — Der Präsident des iranischen Parlaments, Mohammad Bagher Ghalibaf, erklärte, dass militärische Stützpunkte und Einrichtungen im Nahen Osten als „legitime Ziele“ gelten würden, falls Washington militärische Maßnahmen gegen den Iran einleitet.
Laut CCTV warnte der Präsident des iranischen Parlaments, Mohammad Bagher Ghalibaf, dass Teheran im Falle eines militärischen Vorgehens Washingtons gegen den Iran die militärischen Stützpunkte und Einrichtungen der USA und Israels im Nahen Osten als „legitime Ziele“ betrachten werde.
In einer Parlamentssitzung, die zur Erörterung eines dringenden Vorschlags zu den Sitzungsregeln einberufen wurde, betonte Ghalibaf, dass der Iran in dieser sensiblen Phase die Pläne seiner Gegner genau und umfassend bestimmen müsse.
Ghalibaf sagte, dass der Iran derzeit gleichzeitig an vier Fronten mit Israel und den USA konfrontiert sei.
Seit Ende Dezember sind in vielen iranischen Städten aufgrund sinkender Einkommen und langanhaltender wirtschaftlicher Schwierigkeiten Proteste ausgebrochen, während iranische Behörden die Demonstrationen anerkannten und ihre Bereitschaft erklärten, wirtschaftliche Beschwerden zu behandeln.
Deutsche Nachrichtenagentur Deutschland News Agency