Deniz polisinden Adalar çevresinde 'deniz taksi' denetimi

Der Referenzindex des Landes, der Indice Bursatil de Capitalizacion (IBC), legte nach der US-Operation am 3. Januar um mehr als 130% zu.

Analysten zufolge spiegelt der Anstieg Optimismus wider, dass sich Venezuelas Wirtschaft nach Jahren von Missmanagement, Sanktionen und Zahlungsausfällen stabilisieren könnte. Zudem seien die Erwartungen gestiegen, dass die neu aufgestellte Regierung Kapital anziehen, die Ölproduktion beleben und die Beziehungen zu den USA normalisieren könnte.

Der in den USA ansässige ETF-Anbieter Teucrium beantragte am Freitag bei der Börsenaufsicht SEC die Auflegung des ersten börsengehandelten Fonds, der sich auf Unternehmen mit Venezuela-Exposure konzentriert.

Analysten betonten, dass Anleger die Entfernung Maduros aus dem Amt als Vorbedingung für eine Lockerung der Sanktionen und letztlich für ein Restrukturierungsabkommen einzupreisen beginnen. Die Nachfrage komme von einer breiten Investorenbasis, darunter Mainstream-Asset-Manager für Schwellenländer, Hedgefonds sowie Spezialisten für notleidende Schuldtitel, die nach asymmetrischem Aufwärtspotenzial suchen.

Strategen wiesen jedoch darauf hin, dass die venezolanische Börse klein, illiquide und für globale Investoren nicht leicht zugänglich ist, weshalb die Kursausschläge extrem ausfallen könnten. Der IBC-Index Venezuelas stieg 2025 um 1.644%.

Seit der Festnahme Maduros kauften Investoren zudem in großem Umfang Staatsanleihen und Anleihen des staatlichen Ölkonzerns. Analysten nannten Optimismus über eine mögliche Schuldenrestrukturierung als Hauptgrund für das wieder auflebende Interesse an venezolanischen Anleihen: „Anleger sehen diese Entwicklung als einen Weg, den seit Venezuelas Zahlungsausfall 2017 eingefrorenen Wert freizusetzen.“

Deutsche Nachrichtenagentur Deutschland News Agency

 

facebook sharing button Facebook
twitter sharing button Tweeter
whatsapp sharing button Whatsapp