Gegenseitige Angriffe zwischen Iran und den USA: Die Spannungen in der Region nehmen zu
Teheran, 10. Juni (Hibya) - Die Islamischen Revolutionsgarden Irans (IRGC) erklärten, als Reaktion auf die jüngsten US-Angriffe mehrere amerikanische Militärstützpunkte in der Region ins Visier genommen zu haben.
Laut CCTV erklärten die Islamischen Revolutionsgarden Irans (IRGC), als Reaktion auf die jüngsten US-Angriffe mehrere amerikanische Militärstützpunkte in der Region ins Visier genommen zu haben.
In einer Erklärung teilte die IRGC mit, dass ein Drohnenangriff auf die 5. US-Flotte in Bahrain durchgeführt worden sei und außerdem eine US-Drohne vom Typ MQ-9 in der iranischen Provinz Buschehr abgeschossen worden sei.
Weiter hieß es, dass vier Ziele auf dem Luftwaffenstützpunkt Ali Al Salem in Kuwait sowie auf dem Stützpunkt Al-Azraq in Jordanien mit Langstreckenraketen und Drohnen angegriffen worden seien.
Die iranische Seite erklärte, die Angriffe seien eine Vergeltung für US-Operationen gegen den Süden Irans, und warnte vor „stärkeren Reaktionen“.
Das US-Zentralkommando (CENTCOM) bestätigte seinerseits, in der Nacht zum Dienstag Operationen gegen iranische Luftverteidigungssysteme, Radaranlagen und Kontrollzentren durchgeführt zu haben.
Die jüngste Angriffswelle der USA erfolgte, nachdem Präsident Donald Trump behauptet hatte, Teheran habe einen US-Apache-Hubschrauber in der Straße von Hormus abgeschossen, und eine „sehr starke, sehr wirksame“ Antwort angekündigt hatte.
Die gegenseitigen Angriffe erhöhen die Fragilität der nach den jüngsten Spannungen zwischen Iran und Israel ausgerufenen Waffenruhe weiter, während die Erklärungen beider Seiten die Sorgen über die Chancen einer diplomatischen Lösung verstärken.
Deutsche Nachrichtenagentur Deutschland News Agency