Bergbau-Giganten zahlen Brasilien 30 Milliarden Dollar Entschädigung
Stockholm, 27. Oktober (Hibya) - In Brasilien kam es 2015 nach einem Dammbruch zu einer Schlammlawine, die über ein Dorf strömte und dabei neunzehn Menschen tötete. Neun Jahre später haben sich zwei Bergbauunternehmen bereit erklärt, Brasilien 30 Milliarden Dollar Entschädigung zu zahlen. Die rechtlichen Verfahren dauern an.
Die Bergbau-Giganten BHP und Vale haben zugestimmt, der brasilianischen Regierung etwa 30 Milliarden Dollar Entschädigung für die schlimmste Umweltkatastrophe in der Geschichte des Landes zu zahlen.
Der brasilianische Präsident Luiz Inacio Lula da Silva äußerte die Hoffnung, dass die Bergbauunternehmen daraus lernen und betonte, dass es viel günstiger ist, eine Katastrophe zu verhindern, als die Kosten danach zu tragen.
In Großbritannien läuft unterdessen ein Verfahren, in dem Gemeinden, Verbände und Einzelpersonen Schadensersatz in Höhe von 36 Milliarden Pfund vom australischen Bergbau-Giganten BHP fordern. In diesem Fall bestreitet das Unternehmen seine Schuld. Die heutige Vereinbarung hat keinen Einfluss auf dieses Verfahren.
Deutsche Nachrichtenagentur Deutschland News Agency