Myanmar-Armee eröffnet Feuer auf chinesischen Hilfskonvoi
Stockholm, 2. April (Hibya) – Laut der Junta hat die Zahl der Todesopfer des Erdbebens, das Myanmar am Freitag erschütterte, 2.886 überschritten. Die Armee eröffnete das Feuer auf einen chinesischen Hilfskonvoi, der Hilfsgüter in die vom Beben betroffenen Regionen bringen sollte, und behauptete, nicht über dessen Durchfahrt informiert worden zu sein.
Militärführer Min Aung Hlaing hatte zuvor Feuerpause-Forderungen bewaffneter Rebellengruppen abgelehnt, um Hilfe in die betroffenen Regionen zu bringen.
Drei bewaffnete Gruppen forderten eine vorübergehende Einstellung der Kämpfe, nachdem die offizielle Zahl der Todesopfer auf 2.700 gestiegen war und Hunderte vermisst wurden.
Die Armee setzte jedoch die Bombardierung der betroffenen Gebiete fort, wobei Min Aung Hlaing erklärte, man werde „weiterhin notwendige Sicherheitsmaßnahmen ergreifen“.
Die UN erklärten, das Beben habe „eine bereits schreckliche Krise“ in Myanmar, das sich mitten in einem Bürgerkrieg befindet, weiter verschärft.
Das Beben wurde hunderte Meilen entfernt in Nachbarländern wie Thailand gespürt, wo die Zahl der Toten auf 21 stieg.
Rettungsteams in beiden Ländern suchen weiterhin nach Überlebenden, doch mit jedem geborgenen Leichnam schwindet die Hoffnung.
Laut Junta starben in Myanmar 2.886 Menschen, 4.639 wurden verletzt und 373 gelten als vermisst.
Deutsche Nachrichtenagentur Deutschland News Agency