Deniz polisinden Adalar çevresinde 'deniz taksi' denetimi

Das Urteil, das am Freitag von einer Jury gefällt wurde, ist das Ergebnis des ersten von 42 Prozessen, die vor etwa 12 Jahren eingereicht wurden. Darin wird behauptet, dass Chevron mit seinen Öl- und Gasprojekten zur Zerstörung der Feuchtgebiete beigetragen hat. Diese Gebiete spielen eine wichtige Rolle beim Schutz vor Hurrikans.

Die Jury stellte fest, dass Chevrons Marke Texaco gegen staatliche Vorschriften für Küstenressourcen verstoßen hat, indem sie Kanäle gegraben, Bohrlöcher gesetzt und große Mengen Abwasser in die Sümpfe eingeleitet hat.

Das Urteil könnte weitere Unternehmen dazu bringen, ähnliche, noch anhängige Klagen beizulegen. Allerdings erklärte Chevrons Anwalt Mike Phillips, dass das Unternehmen gegen das Urteil Berufung einlegen wolle.

Laut dem US Geological Survey gehören die Küstenfeuchtgebiete Louisianas zu den am stärksten gefährdeten Ökosystemen in den USA. Kein anderer Bundesstaat hat mehr Feuchtgebiete verloren.

Nach Angaben des Lowlander Center behindern die für den Zugang zu Öl- und Gasplattformen errichteten Kanäle seit Jahren den natürlichen Wasserfluss und schaffen gleichzeitig gerade Wege, durch die Meerwasser bei Sturmfluten direkt ins Landesinnere gelangen kann.

Die Bewohner von Plaquemines im Südosten Louisianas klagten 2013 gegen Chevron und forderten 2,6 Milliarden Dollar Schadenersatz. Die Gemeinde hat noch 20 weitere Klagen gegen andere Ölunternehmen eingereicht.

Deutsche Nachrichtenagentur Deutschland News Agency

 

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