Deniz polisinden Adalar çevresinde 'deniz taksi' denetimi

Laut *The Guardian* verbreitete sich der Hashtag #BoycottUSA in den sozialen Netzwerken – von Forschern als „historischer Zusammenbruch“ des Ansehens der USA in Frankreich bezeichnet, dem drittgrößten europäischen Handelspartner Amerikas.

Zu den Marken, die gemieden werden sollen, gehören Coca-Cola, McDonald’s, Tesla, Starbucks, KFC und X. Weitere in der Umfrage genannte Unternehmen waren Apple, Microsoft, Airbnb, Tripadvisor, Nike und Converse.

François Kraus vom Meinungsforschungsinstitut Ifop sagte, dass es in Frankreich oft eine Diskrepanz zwischen den Aussagen und dem Verhalten der Verbraucher gebe.

„Wir sehen, dass Sanktionen gegen die USA und ihre Politik sich auf die Einstellungen der Menschen auswirken, aber es gibt eine Kluft zwischen prinzipieller Haltung und praktischem Verhalten“, sagte Kraus dem *Observer*.

Die Umfrage ergab, dass vor allem Anhänger der linken Demokraten, Menschen über 65 und Personen mit einem Nettoeinkommen über 2.400 Euro zum Boykott neigen.

„Ein Drittel derjenigen, die angeben zu boykottieren, sind in der Regel gut ausgebildete und finanziell stabile Menschen, die durchdachte und informierte Entscheidungen treffen – und sich daran halten“, fügte Kraus hinzu.

Die Unterstützung für den Boykott geht laut der Umfrage über die üblichen sozial-politisch aktiven Gruppen hinaus. Kraus sagte, die Beliebtheit der USA als Ziel für Studium, Urlaub oder Arbeit sei auf einem 40-Jahres-Tief.

Heute wollen nur noch 22 % der Befragten in den USA studieren (2010: 48 %), nur 22 % möchten dort leben (zuvor 30 %) und nur 20 % möchten dort arbeiten (zuvor 37 %).

Deutsche Nachrichtenagentur Deutschland News Agency

 

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