FBI: Nordkorea steckt hinter einem 1,5-Milliarden-Dollar-Angriff auf eine Krypto-Börse
Washington, 27. Februar (Hibya) – Das FBI erklärte, dass Nordkorea hinter dem Diebstahl von rund 1,5 Milliarden US-Dollar an virtuellen Vermögenswerten aus einer Kryptowährungsbörse stecke und bezeichnete dies als den größten Raubüberfall der Geschichte.
Diese Beute, die Berichten zufolge seitdem einen Teil ihres Wertes verloren hat, übertraf den Rekord von 1 Milliarde US-Dollar, den Diktator Saddam Hussein vor dem Krieg von 2003 aus der irakischen Zentralbank gestohlen hatte, und unterstreicht Nordkoreas wachsende Expertise in der Cyberkriminalität.
Am Mittwoch identifizierte das FBI diese spezifische Form der bösartigen Cyberaktivitäten Nordkoreas als „TraderTraitor“ und warnte davor, dass die gestohlenen virtuellen Vermögenswerte von der in Dubai ansässigen Kryptohandelsplattform ByBit schließlich in Währung umgewandelt würden.
In seiner Erklärung sagte das FBI: „TraderTraitor-Akteure handeln schnell und haben bereits einen Teil der gestohlenen Vermögenswerte in Bitcoin und andere virtuelle Vermögenswerte umgewandelt, die auf Tausende von Adressen in mehreren Blockchains verteilt sind.“
Es wird angenommen, dass Nordkorea eine fortschrittliche Cyberkriminalitätseinheit namens Lazarus-Gruppe betreibt, die für gewagte Diebstähle verantwortlich ist, die das Nuklear- und ballistische Raketenprogramm des Regimes finanzieren.
Deutsche Nachrichtenagentur Deutschland News Agency